Zeitnahe Gewebeuntersuchungen im histologischen Labor

Enge Zusammenarbeit zwischen plastischer Chirurgie und Histologie

Das Hautzentrum verfügt über ein eigenes histologisches Labor, in welchem zu diagnostischen Zwecken entnommene Probebiopsien sowie chirurgisch entfernte Tumore der Haut und der Unterhaut nach entsprechender Vorbehandlung mikroskopisch untersucht werden. Dabei kommen regelmäßig auch aufwendige histochemische bzw. immunhistochemische Färbemethoden zum Einsatz.

Um vornehmlich maligne Tumore, insbesondere in problematischer Lokalisation, möglichst gewebeschonend und dennoch sicher entfernen zu können, werden solche Präparate schnittrandkontrolliert aufgearbeitet. Besonders rasch und effektiv ist dieses Ziel durch die enge Zusammenarbeit zwischen Plastischer Chirurgie und Histologie bei zweizeitigem Vorgehen erreichbar:

Bereits am Folgetag liegt das histopathologische Ergebnis der primären Exzision (mit zuerst nur provisorischer Abdeckung der Wunde) vor. Erst dann erfolgt der endgültige Wundverschluß, wobei gegebenenfalls an denjenigen Abschnitten, wo der Tumor noch nicht sicher vollständig erfasst wurde, zuvor noch weiteres Gewebe entfernt wird.

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