Dermatologie

Haarausfall Behandlung

Ursachen von Haarausfall gezielt finden und stoppen, mit moderner Diagnostik und Therapien wie PRP und Mesotherapie

Was hilft bei Haarausfall? Ursachen, Diagnose & Trichoscan-Analyse

Eine Haarausfall-Behandlung umfasst die Abklärung der Ursache und die gezielte Therapie von übermäßigem Haarverlust. Übermäßiger Haarausfall, medizinisch Effluvium, belastet Frauen wie Männer und kann im ausgeprägten Fall bis zur sichtbaren Lichtung oder Kahlheit (Alopezie) führen. Im Hautzentrum am Forsterpark in Augsburg klären wir zunächst die Ursache und wählen anschließend die passende Behandlung – von der Beratung über medikamentöse Ansätze bis zu modernen Verfahren wie Mesotherapie und PRP.

Entscheidend ist dabei die Diagnose, denn nur wer die Ursache kennt, kann gezielt behandeln. Haarausfall kann anlagebedingt, hormonell, entzündlich oder durch Mangelzustände, Stress und bestimmte Erkrankungen bedingt sein. Neben der Untersuchung der Kopfhaut setzen wir die computergestützte Trichoscan-Analyse ein, die mit Fotos und Software arbeitet und die verschiedenen Haarwachstumsphasen zuverlässig beurteilt; bei Bedarf ergänzen Laboruntersuchungen die Diagnostik, um zugrunde liegende Auslöser zu erkennen. Manchmal reicht bereits eine Ernährungsumstellung mit Pflegeberatung oder eine kurze medikamentöse Behandlung, um den Haarverlust zu stoppen.

Weil Haarausfall sehr unterschiedliche Ursachen haben kann, ist eine klare Diagnose zu Beginn umso wichtiger, damit die gewählte Therapie wirklich zur Ursache passt und keine Zeit verloren geht. Auf dieser Grundlage wählen wir die passende Behandlung, von äußerlich und innerlich wirksamen Präparaten über die PRP-Eigenbluttherapie bis zu ergänzenden Empfehlungen zu Ernährung und Pflege.

Mesotherapie & PRP-Behandlung gegen Haarausfall

Auf Basis der Diagnose stehen moderne Therapien zur Verfügung. Die Mesotherapie bringt hochwertige Wirkstoffe mit feinsten Nadeln in die Kopfhaut ein, um das Haarwachstum anzuregen. Bei der PRP-Behandlung wird körpereigenes, plättchenreiches Plasma aus einer kleinen Blutmenge gewonnen: Das entnommene Blut wird in einer Zentrifuge aufbereitet, um das Plasma zu gewinnen, das anschließend an vielen Stellen fein in die Kopfhaut injiziert wird. Die darin enthaltenen Wachstumsfaktoren regen die Haarfollikel an, und da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, besteht kein Risiko einer Unverträglichkeit.

Mesotherapie und PRP lassen sich miteinander sowie mit einer medikamentösen Therapie oder einer gezielten Nährstoffgabe kombinieren. Wichtig ist dabei eine realistische Erwartung: Ziel ist es, den Verlust zu bremsen und die vorhandenen Haare zu kräftigen – nicht, an kahlen Stellen mit längst abgestorbenen Wurzeln neues Haar zu erzwingen. Regelmäßige Verlaufskontrollen, etwa mit dem Trichoscan, zeigen, ob die gewählte Strategie greift, und erlauben es, die Behandlung rechtzeitig anzupassen.

Für wen eignet sich die Behandlung? Ablauf & Behandlungsplan

Die Behandlung eignet sich für Frauen und Männer mit sichtbar zunehmendem Haarausfall, lichter werdendem Haar oder kreisrunden kahlen Stellen. Voraussetzung ist eine vorherige Abklärung: Am Anfang stehen Anamnese und Untersuchung, ergänzt durch die Trichoscan-Analyse und bei Bedarf eine Blutuntersuchung, bevor der individuelle Behandlungsplan festgelegt wird. Mesotherapie und PRP werden anschließend in mehreren Sitzungen im Abstand einiger Wochen durchgeführt.

Wirksamkeit, Verträglichkeit & Nachsorge

Ziel ist es, den Haarausfall zu stoppen und das Wachstum neuer Haare zu fördern; in vielen Fällen lässt sich der Haarverlust deutlich verringern und die Haardichte verbessern. Da Haare langsam wachsen, zeigt sich der Erfolg meist erst über mehrere Monate. Weil Haarausfall häufig eine dauerhafte Neigung hat, sind zur Erhaltung des Ergebnisses in der Regel Auffrischungen und eine begleitende Pflege sinnvoll.

Mesotherapie und PRP gelten dabei als gut verträglich. An den Einstichstellen können vorübergehend Rötungen, leichte Schwellungen oder kleine Blutergüsse auftreten, die rasch abklingen; über den Ablauf und mögliche Reaktionen klären wir Sie vor der Behandlung auf. Nach den Injektionen sollte die Kopfhaut kurzzeitig geschont werden. Eine gesunde, nährstoffreiche Ernährung und eine geeignete Haarpflege unterstützen den Behandlungserfolg zusätzlich, und regelmäßige Kontrolltermine dienen dazu, den Verlauf zu beurteilen und die Therapie bei Bedarf anzupassen.

Formen des Haarausfalls – Androgenetisch, diffus & kreisrund

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall. Am häufigsten ist der anlagebedingte (androgenetische) Haarausfall, der bei Männern zu Geheimratsecken und schütterem Oberkopf und bei Frauen zu einer Lichtung im Scheitelbereich führt. Daneben gibt es den diffusen Haarausfall, etwa nach Infekten, in Stressphasen, bei Schilddrüsenstörungen oder in hormonellen Umbruchzeiten, sowie den kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata), bei dem das Immunsystem die Haarwurzeln angreift. Erst die genaue Zuordnung entscheidet über die sinnvolle Behandlung, weshalb die Diagnostik den wichtigsten Schritt darstellt.

FAQ - Haarausfall Behandlung

Über die Untersuchung der Kopfhaut, den Trichoscan und bei Bedarf Laboruntersuchungen, um den Auslöser einzugrenzen.

Dabei wird aus einer kleinen Blutmenge plättchenreiches Plasma gewonnen und in die Kopfhaut eingebracht, um die Haarwurzeln anzuregen, ganz ohne körperfremde Stoffe.

Da Haare langsam wachsen, zeigt sich der Erfolg erst über mehrere Monate. Regelmäßige Kontrollen machen den Verlauf sichtbar.

Das hängt von der Ursache ab. Bei vorübergehenden Auslösern bessert sich der Haarausfall oft, bei anlagebedingtem Haarausfall lässt er sich meist verlangsamen.

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