Dermatologie

Hautkrebs­vorsorge

Hautkrebs früh erkennen mit professionellem Screening, für die bestmöglichen Heilungschancen im Anfangsstadium

Was ist Hautkrebsvorsorge? Ablauf, Dermatoskopie & digitale Videodokumentation

Die Hautkrebsvorsorge ist die regelmäßige, systematische Untersuchung der Haut mit dem Ziel, Hautkrebs und seine Vorstufen so früh wie möglich zu erkennen. Hautkrebs ist die weltweit häufigste Krebserkrankung, und die Zahl der Neuerkrankungen nimmt weiter zu. Im Hautzentrum am Forsterpark in Augsburg gilt der Grundsatz: Je früher Hautkrebs entdeckt wird, desto besser lässt er sich behandeln, denn im Frühstadium ist die Heilungschance sehr hoch.

Unterschieden wird vor allem zwischen dem schwarzen Hautkrebs (dem malignen Melanom), das von den pigmentbildenden Zellen ausgeht und besonders früh erkannt werden sollte, und dem weißen Hautkrebs (dem Basalzellkarzinom), der häufigsten Hautkrebsart. Beim Screening wird das gesamte Hautorgan systematisch untersucht, und verdächtige Stellen werden mit dem Auflichtmikroskop (Dermatoskopie) genauer beurteilt, das Strukturen sichtbar macht, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind.

Zur präzisen Verlaufskontrolle dient die digitale Videodokumentation von Muttermalen: Auffällige Pigmentmale werden fotografiert und gespeichert, sodass sich bei Folgeterminen selbst kleinste Veränderungen objektiv vergleichen lassen. Für den Verdacht auf weißen Hautkrebs steht mit der optischen Kohärenz-Tomographie (OCT) ein besonders schonendes, nicht invasives Verfahren zur Verfügung, das in Echtzeit Einblicke in die oberen Hautschichten erlaubt und überflüssige Gewebeentnahmen vermeiden kann.

Für wen ist die Hautkrebsvorsorge sinnvoll? Risikogruppen & Untersuchungsablauf

Die Vorsorge ist für alle Erwachsenen sinnvoll und besonders wichtig bei erhöhtem Risiko. Dazu zählen Menschen mit häufigen Sonnenbränden, vor allem im Kindesalter, mit Hautkrebsfällen in der Familie oder mit einer großen Zahl an Pigmentmalen. Auch wer viele Muttermale hat oder eine Veränderung an einem bestehenden Mal bemerkt, sollte die Haut regelmäßig kontrollieren lassen.

Nach einem kurzen Gespräch zu Risikofaktoren wird die gesamte Haut untersucht, einschließlich schwer einsehbarer Stellen; auffällige Male werden dermatoskopisch beurteilt und bei Bedarf digital dokumentiert. Die Untersuchung dauert in der Regel nur kurze Zeit. Ergibt sich ein verdächtiger Befund, wird das weitere Vorgehen besprochen, etwa eine Kontrolle im Verlauf oder die Entfernung mit anschließender feingeweblicher Untersuchung.

Heilungschancen, Sicherheit & Kosten des Hautkrebsscreenings

Wird Hautkrebs frühzeitig erkannt, ist er in vielen Fällen vollständig heilbar; die Vorsorge schafft Klarheit über den aktuellen Hautzustand und ermöglicht es, Veränderungen rechtzeitig zu behandeln. Die Untersuchung selbst ist schmerzfrei und ohne Risiko, und auch die digitale Dokumentation und die OCT sind nicht invasiv. Wird eine Gewebeentnahme nötig, gelten die üblichen geringen Risiken eines kleinen Eingriffs wie Blutung oder Infektion.

Nach einem unauffälligen Screening wird der nächste Vorsorgetermin je nach individuellem Risiko empfohlen. Ein konsequenter Sonnenschutz und die regelmäßige Selbstkontrolle der Haut, etwa anhand der ABCDE-Regel für auffällige Muttermale, sind die wichtigsten Maßnahmen, um das Risiko zu senken. Das gesetzliche Hautkrebsscreening wird von den Krankenkassen im vorgesehenen Rahmen übernommen; ergänzende Verfahren wie die digitale Dokumentation oder die OCT sind teils Selbstzahlerleistungen, worüber wir Sie vorab informieren.

Hautkrebsarten im Überblick – Melanom, Basalzellkarzinom & Plattenepithelkarzinom

Man unterscheidet mehrere Formen von Hautkrebs. Das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs) geht von den pigmentbildenden Zellen aus, kann früh streuen und ist deshalb besonders ernst zu nehmen; wird es rechtzeitig entfernt, sind die Heilungsaussichten sehr gut. Das Basalzellkarzinom (weißer Hautkrebs) ist die häufigste Form, wächst langsam und bildet nur selten Absiedlungen, kann aber örtlich in die Tiefe wachsen. Das Plattenepithelkarzinom sowie seine Vorstufe, die aktinische Keratose, entstehen vor allem an Stellen mit langjähriger Sonnenbelastung wie Gesicht, Ohren, Kopfhaut und Handrücken.

Selbstkontrolle & Sonnenschutz – ABCDE-Regel für Muttermale

Zur Selbstkontrolle zwischen den Terminen hilft die ABCDE-Regel: Achten Sie auf Asymmetrie, unregelmäßige Begrenzung, mehrere oder ungleiche Farben, einen Durchmesser über etwa fünf Millimetern sowie jede Erhabenheit oder Veränderung im Verlauf. Auffällig ist auch ein Mal, das juckt, blutet oder sich anders verhält als die übrigen. Ergibt das Screening einen verdächtigen Befund, wird die Stelle je nach Einschätzung engmaschig kontrolliert oder in einem kleinen Eingriff entfernt und feingeweblich untersucht.

Da UV-Strahlung der wichtigste beeinflussbare Risikofaktor ist, gehört eine Beratung zum konsequenten Sonnenschutz fest zur Vorsorge. Wer zu einer Risikogruppe zählt, etwa durch häufige Sonnenbrände, viele Muttermale, einen hellen Hauttyp oder Hautkrebsfälle in der Familie, sollte die Vorsorge nicht aufschieben. Kein anderer Krebs lässt sich so gut von außen erkennen wie Hautkrebs, und genau darin liegt die große Chance der regelmäßigen Kontrolle.

Ein besonderer Vorteil unserer Praxis ist die Möglichkeit der digitalen Verlaufsdokumentation und KI-unterstützte Auswertung: Auffällige Muttermale werden fotografiert und vermessen, sodass sich schon kleinste Veränderungen im Vergleich zur Voruntersuchung zuverlässig erkennen lassen. Das ist gerade für Menschen mit vielen Malen oder erhöhtem Risiko wertvoll. So lassen sich unnötige Eingriffe vermeiden und zugleich tatsächlich verdächtige Veränderungen frühzeitig herausfiltern und rechtzeitig behandeln, was die Heilungschancen deutlich erhöht.

Gerade für Menschen mit vielen Muttermalen oder erhöhtem Risiko ist die regelmäßige, dokumentierte Kontrolle wichtig. Verdächtige Veränderungen entfernen wir schonend und meist ambulant und lassen sie feingeweblich untersuchen, um Sicherheit zu schaffen.

FAQ - Hautkrebs­vorsorge

Die Haut wird systematisch untersucht, auffällige Muttermale werden mit dem Auflichtmikroskop (Dermatoskopie) beurteilt und bei Bedarf digital dokumentiert.

Auffällige Male werden fotografiert und vermessen, sodass sich Veränderungen im Vergleich zur Voruntersuchung früh erkennen lassen.

Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen, und verdächtige Veränderungen lassen sich rechtzeitig behandeln.

Das Kontrollintervall richtet sich nach dem individuellen Risiko und wird ärztlich empfohlen.

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hautkrebs­vorsorge

Professionelles Hautkrebsscreening mit Dermatoskopie, digitaler Muttermal-Dokumentation und schonender OCT-Diagnostik zur Früherkennung von schwarzem und weißem Hautkrebs.

Laser­therapien

Farbstoff-, Erbium-YAG-, CO2-, Dioden- und Picosekundenlaser für Warzen, Pigmentflecken, Tattoos und dauerhafte Haarentfernung, fachärztlich durchgeführt im Hautzentrum am Forsterpark.

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Milderung von Narben und Keloiden mit fraktioniertem CO2-Laser, Kryotherapie-Injektionen und Radiofrequenz, individuell abgestimmt im Hautzentrum am Forsterpark in Augsburg.

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