Lasertherapie
Naevi (Muttermale) lasern
Gutartige, störende Pigmentmale nach sorgfältiger ärztlicher Beurteilung schonend entfernen
Was sind Muttermale (Naevi)? Warum Sicherheit vor der Behandlung steht
Naevi sind gutartige Pigment- oder Gewebemale, umgangssprachlich Muttermale genannt, und medizinisch betrachtet gutartige Ansammlungen pigmentbildender Zellen, die bei den meisten Menschen völlig harmlos sind. Manche stören kosmetisch oder reiben an der Kleidung, etwa wenn sie an sichtbaren Stellen liegen, beim Rasieren im Weg sind oder durch Kleidung ständig gereizt werden.
Grundsätzlich gilt jedoch ein wichtiger Sicherheitsgrundsatz: Bevor ein pigmentiertes Mal überhaupt behandelt wird, muss es sorgfältig beurteilt werden. Im Hautzentrum am Forsterpark in Augsburg steht deshalb am Anfang immer die dermatoskopische Untersuchung mit dem Auflichtmikroskop, denn der Laser zerstört das Gewebe und macht eine spätere feingewebliche Untersuchung unmöglich.
Für wen geeignet? Laser bei gutartigen Malen, Operation bei Verdacht
Nur eindeutig gutartige, als harmlos eingestufte Male kommen für eine Laserbehandlung infrage. Besteht auch nur der geringste Verdacht auf Bösartigkeit oder verändert sich ein Mal in Größe, Form oder Farbe, wird es nicht gelasert, sondern chirurgisch entfernt und feingeweblich untersucht, denn nur so lässt sich ein Melanom sicher ausschließen.
Geeignet ist die Laserbehandlung daher für klar als gutartig eingestufte, störende Pigmentmale sowie für harmlose Alterswarzen oder kleine Gewebemale, die aus ästhetischen Gründen entfernt werden sollen. Sie ist ausdrücklich nicht das Mittel der Wahl bei auffälligen, wachsenden, juckenden oder unregelmäßigen Malen, die einer weiterführenden Abklärung bedürfen.
Gerade bei Muttermalen gilt: Sicherheit geht vor Kosmetik. Wir nehmen uns Zeit, jedes Mal genau zu beurteilen, und besprechen offen, ob eine Laserbehandlung vertretbar ist oder ob die operative Entfernung mit Gewebeuntersuchung der richtige Weg ist. Bleibt ein Restzweifel, hat die vollständige Entfernung mit anschließender feingeweblicher Untersuchung immer Vorrang, denn die Sicherheit steht an erster Stelle. Diese sorgfältige Abwägung schützt Sie und ist im Hautzentrum am Forsterpark in Augsburg fester Bestandteil jeder Behandlung von Pigmentmalen.
Ablauf der Laserbehandlung von Pigmentmalen
Nach der Beurteilung und Aufklärung wird das Mal in örtlicher Betäubung mit dem passenden Laser behandelt. Der Eingriff dauert nur kurz. Je nach Befund kann eine einzelne Sitzung ausreichen oder eine Nachbehandlung nötig sein. Bei gutartigen Läsionen lässt sich mit dem Laser ein gutes kosmetisches Ergebnis erzielen.
Risiken & Ergebnisse der Muttermal-Laserentfernung
Da bei der Laserbehandlung keine feingewebliche Untersuchung erfolgt, ist die vorherige sichere Einordnung als gutartig die wichtigste Voraussetzung. Möglich sind nach dem Eingriff vorübergehende Rötung, Krustenbildung, eine kleine Narbe oder eine Pigmentverschiebung, und in seltenen Fällen kann ein behandeltes Mal wiederkommen. Über all diese Punkte klären wir Sie vor jeder Behandlung ausführlich auf.
Nachsorge & regelmäßige Hautkrebsvorsorge
Nach dem Eingriff sollte die Stelle geschont und vor Sonne geschützt werden. Unabhängig von der kosmetischen Behandlung empfehlen wir die regelmäßige Hautkrebsvorsorge, bei der alle Male kontrolliert werden. So verbindet sich der Wunsch nach einem schönen Hautbild mit der nötigen medizinischen Sicherheit.
FAQ - Naevi (Muttermale) lasern
Darf jedes Muttermal gelasert werden?
Nein. Nur eindeutig gutartige, ärztlich beurteilte Male kommen infrage; verdächtige Male werden operativ entfernt und feingeweblich untersucht, nicht gelasert.
Warum wird vor der Behandlung untersucht?
Weil der Laser das Gewebe zerstört und eine spätere feingewebliche Untersuchung unmöglich macht; deshalb schließen wir vorab eine Bösartigkeit aus.
Bleibt nach der Laserbehandlung eine Narbe
Möglich sind eine kleine Narbe, eine Pigmentverschiebung oder ein erneutes Auftreten des Mals.
Muss ich weiterhin zur Kontrolle?
Ja, alle Pigmentmale sollten weiterhin regelmäßig im Rahmen der Hautkrebsvorsorge kontrolliert werden.